Schwarzwaldverein Bühlertal e.V.
Schwarzwaldverein Bühlertal e.V.

Wanderfahrt 2018

Auf Gipfeltour im Kleinwalsertal


 Bei idealem Wetter verbrachten die Wanderer des Schwarzwaldvereins Bühlertal im Kleinwalsertal erlebnisreiche Tage.
Die Organisatoren Rudi und Brigitte Karcher hatten ein wohl durchdachtes und vielseitiges auf die einzelnen Gruppen abgestimmtes Wanderprogramm zusammengestellt. Durch die kostenfreie Nutzung der Bergbahnen und Busse mit der Allgäu-Walsercard waren die einzelnen Gruppen sehr flexibel bei Auf-und Abstieg, deshalb konnten die Touren überwiegend in den Höhenlagen mit herrlicher Sicht durchgeführt werden.
Die Wanderwoche begann mit einer Wanderung entlang der Breitach zum letzten Ort des Tales Baad und von dort auf dem Höhenweg wieder zurück nach Mitteltal. Bei der Rast auf der Bühl-Alpe sorgte ein Musiker mit alpenländischen Liedern und lustigen Sprüchen für beste Unterhaltung.
Ausgangspunkt für die Touren am zweiten Tag war die Söllereckbahn. Bei der Bergstation teilten sich die Gruppen. Die Bergwanderer machten die Alpwanderung vom Söllereck nach Riezlern, während die Gipfelstürmer vor der ersten Bewährungsprobe standen. Nach steilem Anstieg, bei dem 700 Höhenmeter bis zum Fellhorngipfel (2038m) bewältigt werden mussten, lockte nach kurzer Rast noch der Aufstieg auf den Kanzelwand-Gipfel, bevor es mit der Bahn wieder hinunter nach Riezlern ging.
Für eine willkommene Verschnaufpause sorgte am Mittwoch die Durchquerung der Breitach-Klamm. Hier bahnt sich die Breitach durch eine enge Schlucht mit fast 100 Meter hohen senkrechten und überhängenden Wänden den Weg. Dieses einzigartige Naturdenkmal ist die tiefste und eine der imposantesten Felsenschluchten Mitteleuropas. Der Nachmittag wurde  zu einem Bummel durch den bekannten Wintersportort Oberstdorf genutzt, auch zur Fahrt auf das Nebelhorn, das seinem Namen leider alle Ehre machte und die Kuppe nicht für die Sonne frei gab.
Zum Höhepunkt dieser Woche sollte der Donnerstag werden. Der markante Ifen und das Gottesackerplateau waren das Ziel dieses Tages. 30 Bergwanderer bewältigten bei ihrem Aufstieg zum auf 2077 m gelegenen Hahnenköpfle 500 Höhenmeter und wurden auf dem Gipfel mit der Rundumsicht auf das Bergpanorama belohnt. Die Gipfelstürmer hatten als Ziel den Hohen Ifen und mussten ein Geröll-und Schneefeld  durchqueren, bevor es durch eine seilgesicherte Scharte steil nach oben auf der  Bergwiese bis zum Gipfelkreuz auf 2230 m Höhe ging. Bei der verdienten Rast genossen die Kletterer das schöne Wetter und die imposante Alpenkulisse. Die Wohlfühlgruppe wanderte unterdessen von der Talstation der Ifen-Bahn zur idyllisch gelegenen Alpe Melköde, bekannt durch ihre Milchprodukte.
Am letzten Tag fuhren alle Gruppen mit der Bahn auf das Walmendinger Horn und wanderten zur Stier-Alpe, wo bei deftiger Brotzeit in herrlicher Umgebung die Mittagsrast gemacht wurde. Der Weg  führte über die Stutz-Alpe wieder hinunter nach Hirschegg und von dort entlang der Breitach zum Hotel. Die Gipfelstürmer nahmen nochmals den steinigen Aufstieg zur Ochsenhofner Scharte auf sich, um über das Schwarzwassertal und nach einer Stärkung in der Melköde wieder zum Ausgangspunkt zu kommen.
Beim geselligen Abschluss dankte Jürgen Höll den Organisatoren und ihrem Team für die reibungslose und unfallfreie Durchführung dieser Wanderwoche, die den Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben wird.

 

Wanderfahrt 2017

Wanderwoche im Harz

 
Eine sehr interessante und abwechslungsreiche Wanderwoche erlebten 48 Wanderfreunde mit dem Schwarzwaldverein Bühlertal im Harz. Bei überwiegend schönem Wetter lernten die Wanderer eine Landschaftkennen, die für die meisten bisher unbekannt war und erhielten auch vielfältige Informationen über die wechselvolle Geschichteder vergangenen Jahrhunderte und welche Bedeutung die Städte am Harz damals hatten. Der Besuch von fünf Kulturdenkmälernder UNESCO-Welterbeliste stand auf dem Programm dieser Woche.
Bei der Busanfahrt wurde die Pause in Hannoversch Münden gemacht, dem schönen Städtchen am Zusammenfluss von Werra undFulda, die ab hier die Weser bilden.Domizil des Schwarzwaldvereins war das Schloßhotel in der eher beschaulichen Stadt Blankenburg am Rande des Schloßparks, einer sehr schönen und großen Parkanlage.
Am ersten Wandertag starteten die Wanderer in  Quedlinburg, während die Kulturgruppe bei einer Stadtführung vielInteressantes über die Geschichte dieser Stadt erfuhr. Beeindruckend war das Ortsbild mit den hunderte von Jahren alten, schönrestaurierten Fachwerkhäusern. Die Wanderstrecke führte bei leider trübem Wetter nach Ballenstedt, wo sich im Schloßpark die Gruppen wieder trafen.
Ein unerwarteter Höhepunkt war die Wanderung am zweiten Tag über die Teufelsmauer, einer aus harten Sandsteinen bestehenden Felsformation, in der ein beeindruckender Wanderweg auf dem Grat über und zwischen den Felsen einiges von den Wanderern abverlangte. Die andere Gruppe besuchte das in der Nähe liegende ehemalige Zisterzienserkloster Michaelstein und besichtigte das Schloß in Blankenburg, das derzeit renoviert wird.
Eine Verschnaufpause für die Wanderer brachte am Mittwoch der Besuch von Goslar, der tausendjährigen Kaiserstadt am Harz. Bei einer Führung erfuhr man vieles über die Geschichte dieser Stadt und auch über den Bergbau am Rammelsberg, dessen Erze bedeutend für die Herrscher des Mittelalters waren. Das Bergwerk wurde 1988 nach über 1.000 Jahren stillgelegt. 
In der Kaiserpfalz wurde bei Reichstagen deutsche Geschichte geschrieben. Eindruck machte die beschauliche Altstadt mit engen Gässchen und vielen schönen Fachwerkhäusern. Auf der Rückfahrt besichtigte man in Halberstadt den dortigen Dom und denDomschatz, einen der kostbarsten Kirchenschätze der Welt.
Ein Höhepunkt bei einem Ausflug in den Harz war natürlich ein Ausflug auf den höchsten Berg, den Brocken. Während die Kulturgruppe im Bahnhof Drei Annen Hohne die dampfbetriebene Brockenbahn bestieg, machten sich die Wanderer ab Schierke zu Fuß auf den Weg zum Gipfel. Nach 500 Höhenmetern lichteten sich zum Mittag rechtzeitig die Wolken und man konnte den herrlichen Rundumblick genießen.
Ein Erlebnis war mit dem von der  Dampflok gezogenen Zug die Rückfahrt vom Gipfelbahnhof in die lebhafte Stadt Wernigerode.
Am Abend führte der Nachwächter durch Blankenburg und gab interessante Einblicke in die Geschichte dieser Stadt, aber auch deren Probleme in der Zeit nach der Wende bis heute.
Der letzte Wandertag führte durch das Bodetal, dem "Grand Canyon" des Harzes. Das Flüsschen hat sich im Laufe der Jahrtausende tief ins Gestein eingeschnitten und die Wanderer waren immer wieder überrascht über die  hohen und zerklüfteten Felsformationen, die man in diesem Gebirge nicht erwartet hatte. Vom Endpunkt der Wanderung, dem geschichtsträchtigen Hexentanzplatz, erfolgte die Rückfahrt ins Hotel.
Einen weiteren Blick in die Geschichte brachte auf der Rückfahrt der Besuch der Wartburg in Eisenach. Im Jahr des 500 jährigen Reformationsjubiläums besuchten die Wanderer den Wirkungsort des Reformators und erhielten bei der Führung viele Informationen über das Leben und Wirken von Martin Luther.
Abschließend dankte Rudi Karcher  im Namen der Wandergruppe den Organisatoren, der Familie Höll und Familie Blumenthal für die bestens organisierte und durchgeführte Wanderwoche, die vielen noch in langer Erinnerung bleiben wird.

 

Wanderfahrt 2016

Wanderwoche am Wilden Kaiser

 Eine herrliche Wanderwoche am Wilden Kaiser in Tirol erlebten 51 Wanderfreunde mit dem Schwarzwaldverein Bühlertal, bestens organisiert und vorbereitet von Brigitte und Rainer Rübig. Bei der Busanreise wurde  die Mittagspause in der Fuggerstadt Augsburg  zur Besichtigung des Goldenen Saales im Rathaus genutzt, bei manchen reichte die Zeit auch noch für einen Blick in den romanisch-gotischen Mariendom. Am späten Nachmittag bei der Anfahrt nach Ellmau versteckte sich die Bergwelt leider unter dicken Regenwolken. Für die Vorspeise des Abendessens im Hotel Hochfilzer blieb in der Halbzeitpause des EM-Länderspiels Deutschland-Slowakei nur wenig Zeit, dafür konnte man nach dem deutschen Sieg die Hauptspeise und das Dessert um so mehr genießen. Wettermäßig begann der erste Wandertag wenig verheißungsvoll. Doch Wanderführer Rainer Rübig stellte optimistisch das Wanderprogramm vor. Mit dem Bus fuhren zwei Wandergruppen nach Scheffau.

 

Dort starteten die „Gipfelstürmer“ zu ihrer Wanderung durch die Rehbachklamm zum Hintersteiner See. Viel bequemer erreichte die zweite Wandergruppe mit Brigitte Rübig dieses Ziel mit dem kleinen Seebus. Als die Gipfelstürmer am See eintrafen, konnte man schon die ersten blauen Flecken am Himmel entdecken. Eine große Gruppe stieg dann weiter zur Walleralm auf, während die anderen, jetzt schon im Sonnenschein, den Hintersteiner See umrundeten. Wie flexibel die Planung war, erwies sich  am Nachmittag. Eine Gruppe wanderte am Hang entlang durch den Wald nach Scheffau zurück, während eine andere Gruppe über den Hintersteiner See Scheffau erreichte. Und wer schon müde war, fuhr wieder mit dem Seebus nach Scheffau. Mit dem „Kaiserjet“ waren am Abend wieder alle in Ellmau angekommen. Im Tal geblieben war die Kulturgruppe, die bei einer Führung viel über den Ort und die Geschichte von Ellmau erfuhren.

Der Dienstag präsentierte sich mit „Kaiserwetter“. Den ersten Anstieg schafften alle leicht mit der Hartkaiser-Gondelbahn zum 1555 Meter hohen Hartkaiser. Über herrlich blühende Almwiesen ging die große Wanderung mit Rainer Rübig mit herrlichen Aussichten auf die Berge des Wilden Kaiser und bis zum Großglockner auf dem Panoramaweg über den Brandstadl und die Brantlalm zur Nachmittagspause auf der Silleralm. Bei einer Pause unterwegs am Jochstubnsee staunten die Wanderer nicht schlecht, als auf dem kleinen See ein Segelboot seine kurzen Runden zog. Urig ging es auf der Silleralm zu, als die Bühlertäler Wanderer von der flotten Wirtin zu einer Musikshow animiert wurden. In Hochsöll-Hexenwasser wurde die Gondel zur Hohen Salve bestiegen. Dort, auf dem „Rigi Tirols“, bot sich eine grandiose Rundsicht und das Erlebnis, wie mit einem Hubschrauber ein Haus errichtet wurde. Die zweite Wandergruppe mit Brigitte Rübig wanderte zum Brandstadl, fuhr mit der Gondel nach Scheffau ab, mit dem Kaiserjet nach Söll und mit der Gondel ebenfalls zur Hohen Salve. Am späten Nachmittag erreichten beide Gruppen gemeinsam wieder Ellmau.

 

 

Die Landeshauptstadt Innsbruck war Ziel des dritten Tages. Bei herrlichem Sonnenschein erfuhren die Wanderer bei einer zweistündigen Stadtführung viel über die Geschichte Innsbrucks und besichtigten den barocken Dom. Nach der Mittagspause ging es mit dem Bus zu einer Stadtrundfahrt, zur Berg-Isel-Schanze und durch anmutige Dörfer, immer mit dem Blick auf die Stadt. Nach drei Tagen mit Sonne wurden die Wanderungen am Donnerstag von Regen begleitet. Geführt von Rainer Rübig stiegen die „Gipfelstürmer“ vom Badesee in Going aus zum spektakulären Naturschauspiel Schleierwasserfall auf und genossen die Aussicht auf der Gaudeamushütte. Mit Brigitte Rübig wanderte die größte Gruppe auf dem Natura-Trail durch das Moor zur Graspoint-Niederalm. Mit Edith Krumm besichtigte die Kulturgruppe Drehorte der „Bergdoktor“-Serie in Ellmau und Going und fuhr anschließend noch zur Mittagspause am Hintersteiner See. Bei Kaffee und Kuchen trafen sich alle am Nachmittag im Hotel. Sonnenschein lud die Wanderer am letzten Wandertag zum Aufstieg mit Brigitte und Rainer Rübig zur Rübezahlalm ein, nachdem man vorher noch dem Bergdoktorhaus in Ellmau einen Besuch abgestattet hatte. Edith Krumm fuhr mit der zweiten Gruppe mit der Gondel zur Mittelstation am Hartkaiser. Auch sie erreichten nach einer kurzen Wanderung die Rübezahlalm mit prächigem Ausblick auf Ellmau und die Berge des Wilden Kaiser. Sehr zur Freude des zahlreichen Publikums auf dieser Alm spielten dort die „Zillertaler“ und man konnte miterleben, wie aufwändig Filmaufnahmen für ein Musikvideo sind. Am Abend dieses letzten Wandertages dankte Vorsitzender Jürgen Höll den beiden Organisatoren Brigitte und Rainer Rübig für die großartige Vorbereitung und Begleitung dieser Wanderwoche, die für alle Teilnehmer sicher in guter Erinnerung bleiben wird. Auch Edith Krumm erhielt für ihre beiden Führungen ein kleines Geschenk. Alle hatten sich in dieser Woche im Hotel Hochfilzer wohlgefühlt, die herrliche Wanderregion genossen und die gute Kameradschaft im Schwarzwaldverein wahrgenommen. Und den „Bergdoktor“ hatte man nicht gebraucht, alle waren gesund und munter.  Die Heimfahrt am Samstag wurde zur Mittagspause in Ulm unterbrochen, bei der auch das Münster besichtigt wurde. Am späten Nachmittag erreichte man wieder Bühlertal, rechtzeitig vor dem EM-Spiel Deutschland gegen Italien.                  

Schwarzwaldverein Bühlertal e.V.
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